Das geteilte Deutschland, Zeuge der bipolaren Weltordnung im Kalten Krieg

 

1945 Aufteilung Deutschlands in 4 Besatzungszonen

1948 Währungsreform

9 Juni 1948 – Mai 1949:  Berliner Blockade (die Luftbrücke)

1949  Trizone  Gründung der BRD (RFA) = Bundesrepublik Deutschland.

 

Die Ära Adenauer (1949-1963)

Konrad Adenauer Präsident des parlamentarischen Rates , erster Bundeskanzler, CDU (Christlich-Demokratische Union)

23. Mai 1949: Grundgesetz

1951: Gründung der Montanunion

1952: Wiedergutmachungsabkommen zwischen der BDR und Israel

1955: Beitritt der Bundesrepublik zur NATO

1963: Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit (Elysée-Vertrag)

// Hallstein –Doktrin die den Alleinvertretungsanspruch der BDR festschrieb

// Soziale Marktwirtschaft des Wirtschaftsministers Ludwig Erhard:

Siehe Arbeitsblatt „Wirtschaftswunder“

 

1949  Gründung der DDR  (RDA) =

Deutsche Demokratische Republik

 

7. Oktober 1949 : Die SED-Führung stellte eine Verfassung durch mehrere Volkskongresse, - damit vollzogene Konstituierung der DDR (als Reaktion auf die westdeutsche Staatsgründung)

keine Gewaltenteilung, kein Parteienpluralismus

1953: Volksaufstand in der DDR gegen die Erhöhung der Arbeitsnormen. Er wird mit der Mithilfe sowjetischer Truppen blutig niedergeschlagen.

1956 : Gründung der nationalen Volksarmee: Beitritt der DDR zum Warschauer Pakt

1960: Walter Ulbricht vereinte die entscheidenden Machpositionen innerhalb des Systems als „Staatsratsvorsitzender“

13. August 1961 : Bau der Berliner Mauer

 

Krisenjahre der Republik (1963-1969)

Wirtschaftliche Rezession

1966 Groβe Koalition unter Kanzler Kiesinger (CDU) und Vizekanzler Willy Brandt (SPD : Sozialdemokratische Partei Deutschlands)

April 1968 : Attentat auf den marxistischen Soziologen Rudi Dutschke, Leiter der auβerparlamentarischen Opposition auf der Straβe.

24. Juni 1968 : Notstandsgesetze (Lois sur l’état d’urgence)

 

 

 

 

 

 

Überwachungsapparat der Stasi (Ministerium für Staatssicherheit = MfS)

Politische Unfreiheit

Niedriger Lebenstandard

Planwirtschaft

Siehe Arbeitsblatt « Leben in der DDR »

 

Willy Brandt Kanzler und die « Neue Ostpolitik » (1969-1974)

 

Die Groβe Koalition : die zwei wichtigsten beiden Parteien (CDU/CSU + SPD) regieren zusammen.

Ausweitung der Mitbestimmung von Arbeitnehmern in der Wirtschaft durch die Neufassung des Betriebsverfassungsgesetzes am 19. Januar 1972

 

 

Die „Neue Ostpolitik“: Unter der Devise „Wandel durch Annäherung“ fanden in den Jahren 1970 bis 1973 Verhandlungen statt, die zu den Ostverträgen mit der UdSSR, Polen und Tschechoslowakei führten.

1970 : Die deutsche Reue. Willy Brandt kniet vor dem Denkmal für die Kämpfer des Warschauer Ghettos

1974 : Willy Brandt trat aufgrund eines Spionagefalls im Kanzleramt zurück

Zurücktreten: démissionner

Die Reue (s pl) le repentir

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konsolidierung und Niedergang (1971-1990)

1971 : Erich Honecker wird 1. Sekretär der SED

Die deutsch-deutschen Beziehungen entkrampfen sich.

Die Regierung hebt den Lebenstandart der Bevölkerung durch Neubau von Wohnungen, Einkommenserhöhung und Sicherung der Grundversorgung  an.

 

Die schwierige Regierungszeit Helmut Schmidts (1974-1982)

Die antizyklische Konjunkturpolitik mildert die Folgen der ersten Ölkrise von 1973 ab.

Die antizyklische Konjunkturpolitik  ist eine Wirtschaftspolitik, die der Konjunkturentwicklung entgegenwirkt: in Zeiten der Hochkonjunktur zielt sie auf eine Verlangsamung des Wachstums ab und in einer Rezession dient sie der Herstellung von Wachstum durch staatliche Investitionen.

Die Linksterroristen der RAF („Rote Armee Fraktion“) wollten das kapitalistische System durch Attentate auf führende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft beseitigen.

„Friedensbewegung“. „NATO-Doppelbeschluss“ wegen der Austellung sowjetischer SS-20-Mittelstreckenraketen (missiles soviétiques SS-20)

 9  Widerstand gegen die Nachrüstung

 

 

 

 

 

Die politische Gestaltung der Wiedervereinigung: Helmut Kohl Kanzler (1982-1990)

Herbst 1982: konstruktives Misstrauensvotum (un vote de défiance à l’Assemblée) gegen H Schmidt

Einsparungen bei Sozialausgaben, Entlastung des Staatshaushalts

 

Kontinuität der Auβenpolitik und der Ostpolitik.

7. September 1987 wurde Erich Honecker als erster Staatschef der DDR mit allem protokollarischen Ehren empfangen.

Juli 1990  Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion mit der Einführung der D-Mark auf dem Gebiet der DDR

1994 Helmut Kohl und François Mitterand Hand in Hand in Verdun : die Versöhnung

 

 

// 1985 Michael Gorbatschow  Generalsekretär der KPdSU

Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze

 

Frühjahr 1989 : Viele Bürger öffentlich gegen die SED-Herrschaft

 

Siehe Arbeitsblatt „Die Wende“

 

Absetzung Honeckers

Die Absetzung: destitution

9. November 1989 : Während einer Pressekonferenz kündigt sein Nachfolger Egon Krenz an, daß die Ostdeutschen frei in den Westen gehen dürfen. Das ist der Fall der Berliner Mauer.

August 1990 wurde der Einigungsvertrag unterzeichnet, der schlieβlich an 3. Oktober 1990 in Kraft trat.