Deutschland in der Weltwirtschaft

 

Deutschland ist die drittgröβte Wirtschafts- und zweitgröβte Handelsmacht der Welt.

Die gröβte Handelspartner Deutschlands sind in Europa, beziehungsweise Frankreich.

D. gehört zu den drei ersten Ausfuhrländern in den folgenden Kategorien: Automobile, Eisen/Strahl, chemische Produkte.

D. führt mehr aus, als sie einführt.

Der Exportanteil am Bruttoinlandsprodukt beträgt ein Drittel.

 

Die Rolle Europas:

Ein Land in Mitteleuropa, dank der Wiedervereinigung und der Osterweiterung der E U

Mit einer Brückenfunktion zwischen West und Ost.

Mehr als die Hälfte der deutschen Exporte gehen in Länder der EU

Hamburg repräsentiert 30% des gesamten nord-europaïschen  Containerverkehrs.

Mitten im Ruhrgebiet liegen Europas gröβte Binnenhäfen

D. ist ein Verkehrsknotenpunkt (dank der Wiedervereinigung).

Ehemalige Hansestädte: Bremen, Greifswald, Hamburg, Lübeck, Rostock, Stralsund, Wismar (die im Mittelalter der Hanse (einem Handelsbund) angehörten.

 

Die Struktur der deutschen Wirtschaft weist Ähnlichkeiten mit der Japans auf: beide Länder verfügen nur über geringe Bodenschätze und müssen deshalb viele Grundstoffe einführen.

 

Die Volksrepublik China befindet sich mit 30% Prozent der deutschen Importe (wobei D. ein deutliches Auβenhandelsdefizit erwirtschaftet) unter den 15 wichtigsten Handelspartnern Deutschlands.

Der gesamte afrikanische Kontinent ist nur mit zwei Prozent am deutschen Auβenhandel beteiligt.

 

Die Wirtschaftsordnung Deutschlands:

Kapitalismus mit sozialer Verantwortung. Soziale Marktwirtschaft.

Es ist eine kapitalistische Wirtschaftsform unter Tarifautonomie der Sozialpartner und Mitbestimmungsrechten der Arbeitnehmer im Betrieb.

Das Spezifikum des "rheinischen Kapita­lismus" liegt jedoch vor allem in seiner sozia­len Komponente begründet einer Form der Marktwirtschaft, die Michel Albert klar vom

"angelsächsischen Liberalismus" unterschei­det (Michel Albert Capitalisme contre capitalisme 1991)

Die soziale Marktwirtschaft hat in Deutschland eine Tradition des sozialen Friedens begründet, die sich deutlich unterscheidet von den zahlreichen Turbulenzen, die lange Jahre für die französi­sche Sozialordnung kennzeichnend waren. Die Fortentwicklung dieser sozialen Markt­wirtschaft ist eine der groβen Herausforde­rungen, denen sich Deutschland am Anfang des 21. Jahrhunderts in einer immer globale­ren Weltwirtschaft stellen muss.

 

Die Moderne Opel-Fabrik in Eisenach (Thüringen), die den Corsa produziert, ist so konsipiert worden, dass sie in ähnlicher Form auch in Ländern errichtet werden konnte, deren Automobilmarkt sich als zukunftsträchtig erwiesen hat (z. B. Argentinien, Brasilien, China, Thailand, und Polen) , während die Herstellung selbst delokalisiert wurde.

 

Eine Problemfrage zu beantworten:

Inwiefern ist eine offene Weltwirt­schaft mit der spezifisch europäischen Ver­bindung von Wirtschafts- und Sozialpolitik noch vereinbar?

 

Vokabel

 

erwirtschaften: réaliser, dégager, enregistrer

beziehungsweise: respectivement – ou plutôt

Die Wirtschaft : l'économie

Der Handel : le commerce (die Handelsmacht)

Der Binnenmarkt (¨-e) : le marché intérieur

= Markt des Inlands bzw. eines Staatenverbundes.

der Kunde : le client

Der Wettbewerb : la concurrence.

Das Unternehmen : l'entreprise

Das Bruttoinlandsprodukt / BIP : le Produit Intérieur Brut

= Wert aller innerhalb der Landesgrenzen hergestellten Waren und Dienstleistungen.

der Umsatz (- ¨e): le chiffre d’affaires

= Wert der verkauften Jahrproduktion

An  erster Stelle stehen : occuper la première place

 

Der Grundstoff / * der Rohstoff: la matière première.

Die Bodenschätze (pl seulement) : les ressources

Importieren / einführen   ¹ exportieren / ausführen

Die Einfuhr: l'importation

Die Ausfuhr: l'exportation

Der Auβenhandel : le commerce extérieur.

= Handel, den ein Land mit anderen Ländern treibt.

Die Entwicklung : le développement

Der Strom : le flux

Die Dreiergruppe : la Triade

Die Verflechtung : l'interdépendance

 

Der Überseetransport

der Containerverkehr: le trafic de conteneurs

Die Containerisierung : Prozess, der dazu führt, dass mehr Güter in Containers transportiert werden.

Der Güterumschlag (sans pluriel) : le transbordement de marchandises

Die Dienstleistung (–en):  prestation de service

= immaterielle Wirtschaftsgüter, meist Leistungen , die der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dienen, aber lagerfähigen  (stockable) Sachgüter darstellen

 

Die Gewerkschaft : le syndicat

Der Tarif: l’accord salarial (= Lohnhöhe)

Der Aufwand: investissement (= der Einsatz, das Engagement)

Das Sachkapital : capital matériel (Realkapital wie Gebaüde und Maschinen)

Die Schmiede: la forge

Die Ideenschmiede: Art, indem neue Konzepte entstehen.

Der Tink-Tank = Ideenschmiede (anglicisme): réservoir d’idées.

Die Hightech / die Hochtechnologie

Das Hinterland: l’arrière pays

Der Standort: le lieu d’implantation

Die Vostellung : la conception  (l’idée)  / die Gestaltung (la planification)

Die Herstellung (sans pl): la fabrication, la production

Der Vertrieb : Handel und Verkauf = la distribution

 

Das Angebot: l’offre

Die Nachfrage: la demande

Die Arbeitskräfte : la main d’oeuvre

= die Beschäftigten, die Arbeitsnehmer

Der Aufwand, der Einsatz: l’investissement

Das Sachkapital: le capital matériel

Die Fälschung: la contrefaçon

Der Schmuggel: la contrebande